Berufsbildung
Technische Berufsbildung für Jugendliche in La Paz, El Alto und Tiquipaya
Kurzbeschrieb des Projekts
In Bolivien schliessen viele Jugendliche die Sekundarschule ab, ohne über die praktischen Kompetenzen zu verfügen, die für den Arbeitsmarkt oder eine weiterführende Berufsbildung notwendig sind. Obwohl berufliche Bildung Teil des staatlichen Bildungssystems ist, bleibt sie häufig zu theoretisch, schlecht ausgestattet und nur unzureichend mit dem Arbeitsmarkt und höheren technischen Ausbildungswegen verknüpft. Besonders betroffen sind Jugendliche aus einkommensschwachen Familien.
Das Projekt arbeitet mit 12 Bildungseinrichtungen (7 Sekundarschulen und 5 technischen Instituten) in La Paz, El Alto und Cochabamba, um berufliche Bildung praxisnäher zu gestalten und klare Übergänge von der Schule in Ausbildung und Arbeit zu schaffen.
Das Projekt setzt auf drei eng miteinander verbundene Ansätze:
- Geteilte Ausbildungsangebote Schüler:innen allgemeinbildender Schulen erhalten über Partnerschaften mit Berufsschulen Zugang zu praktischen Kursen.
- Nahtlose Bildungsübergänge: Absolvent:innen beruflicher Sekundarschulen können ihre Ausbildung an höheren technischen Instituten fortsetzen, und dabei auf bereits erworbenen Kompetenzen aufbauen.
- Lernen in der Praxis: Schulen und Institute schaffen praktische Lernräume und bieten Praktika an und verknüpfen so Jugendliche direkt mit Unternehmen und lokalen Wertschöpfungsketten.
Insgesamt unterstützt das Projekt Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 28 Jahren, ihre Ausbildung erfolgreich abzuschliessen, arbeitsmarktrelevante Kompetenzen aufzubauen und ihre Einkommenschancen nachhaltig zu verbessern.
Projektziele
- Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Abschluss einer praxisnahen beruflichen Ausbildung zu ermöglichen
- den Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt oder in die Selbstständigkeit zu erleichtern
- die Einkommenschancen und Lebensbedingungen der Jugendlichen nachhaltig zu verbessern
- sowie soziale Teilhabe und Geschlechtergerechtigkeit zu fördern
SDG
Projektnummer: 10201, letzte Aktualisierung: 25.03.2026

