Ernährungssysteme

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Innovativer ökologischer Gemüseanbau zur Stärkung traditioneller Sorten in Ostafrika

Kurzbeschrieb des Projekts

In Ostafrika spielen Anbau und Verkauf von Gemüse eine lebenswichtige Rolle für die Bevölkerung. Jedoch wird die Gemüseproduktion durch den Befall von Pflanzenschädlingen und -krankheiten stark beeinträchtigt. Um dieser Herausforderung ohne chemische Pestizide zu begegnen, wird eine schonende, ökologische Lösung zur Anwendung gebracht.

Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten der Partnerorganisationen entwickeln und validieren Gemüsebäuerinnen und -bauern biologische, integrierte Schädlingskontrollen. So werden die wichtigsten Gemüseschädlinge mit Push-Pull-Systemen, Nützlingen, parasitären Pilzen, Biopestiziden und mit dem Einsatz resistenter, einheimischer Gemüsesorten eingedämmt. Die Projektaktivitäten tragen zu einer Verbesserung der Ernährungs- und Umweltsicherheit sowie zur reduzierten Anwendung gesundheitsschädlicher Pestizide und zu den Einkommensmöglichkeiten von kleinbäuerlichen Gemüseproduzenten- und produzentinnen bei.

Projektziele

  • Validierung von integrierten Schädlingsbekämpfungsmethoden
  • Stärkung von agrarökologischen Anbausystemen wie Push-Pull
  • Kapazitätsaufbau zur Anwendung von agrarökologischen Anbaumethoden

Frau pflegt Kohlpflanzen auf einem grünen Feld in ländlicher Umgebung

Land

Regional Afrika

Projektlaufzeit

2025 - 2027

Gesamtbudget LED

CHF 810'000

Partnerorganisationen

Weiße Afrika-Silhouette auf grünem Hintergrund mit Schriftzug "biovision"

SDG

SDG Goal 2

Projektnummer: 80279, letzte Aktualisierung: 24.03.2026