Ernährungssysteme
Ernährungssicherheit und Schutz der Biodiversität
Kurzbeschrieb des Projekts
Das Projekt zielt darauf ab, die Ernährungssicherheit zu verbessern und den Schutz der Biodiversität zu stärken. Es verfolgt einen agroökologischen Ansatz, um das landwirtschaftliche Potenzial der Region für Kleinbäuer:innen zu nutzen und gleichzeitig auf zunehmend unvorhersehbare klimatische Bedingungen zu reagieren.
Im Zentrum stehen die Ernährung auf Haushaltsebene sowie die Etablierung nachhaltiger Landwirtschaft als tragfähiges Geschäftsmodell. Die Vereinigung der Genossenschaften und Vereinigungen von Lichinga wird gestärkt, um ihre Mitglieder bei der Formalisierung und Professionalisierung zu unterstützen sowie den Wissenstransfer im Bereich Agroökologie zu fördern.
Projektziele
Die Ernährungssicherheit in den Distrikten Lichinga, Chimbunila und Ngauma wird verbessert, indem Kleinbäuer:innen, insbesondere Frauen, agroökologische Praktiken anwenden, um die Nahrungsmittelproduktion zu steigern, den Zugang zu Lebensmitteln zu verbessern und die Biodiversität zu schützen.
- Verbesserung der Ernährungssicherheit der beteiligten Haushalte durch Förderung von Hausgärten sowie Methoden zur Lebensmittelkonservierung und -verarbeitung
- Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität und der Qualität der Erzeugnisse
- Stärkung der Gesundheit und Stabilität der Ökosysteme
Besonderheiten des Projekts
Das Projekt arbeitet direkt mit 2’425 Kleinbäuer:innen, davon 65 % Frauen, und erreicht damit insgesamt rund 24’250 Familienmitglieder. Zusätzlich werden 1’000 Mitglieder des NRMC direkt einbezogen. Indirekt profitieren rund 29’250 Personen, ebenfalls zu etwa 65 % Frauen, vom Projekt.
Das Projekt basiert auf folgenden Ansätzen und Methoden:
- Menschenrechtsbasierter Ansatz
- Study-Circle-Methode (Lernen in Gruppen)
- VLSA-Ansatz (Village Savings and Loan Associations)
- Gender Mainstreaming
- Integration von Umwelt- und Klimaschutz sowie Resilienzförderung
SDG
Projektnummer: 20215, letzte Aktualisierung: 27.03.2026

