Ernährungssysteme
Agrarökologische Transformation angetrieben von lokalen Gemeinschaften
Kurzbeschrieb des Projekts
Eine der grössten Herausforderungen für die Landwirtschaft in Burkina Faso ist die Verschlechterung der Produktivität der Böden, die durch den Klimawandel noch beschleunigt wird. Dadurch schrumpft die Anbaufläche der Bauern und damit auch ihre Produktion, was sie in einem Teufelskreis der Ernährungsunsicherheit gefangen hält.
Dieses Projekt ist eine Antwort auf die technischen, ökologischen, wirtschaftlichen, organisatorischen und institutionellen Hindernisse, die die Umsetzung nachhaltiger Ernährungssysteme in mehreren Gemeinden Burkina Fasos erschweren. Es soll dazu beitragen, die Produktions-, Sozial- und Umweltsysteme zu verbessern, indem die Wiederherstellung der Böden gefördert und die Autonomie der Produzenten durch die Einführung agroökologischer Praktiken gestärkt wird. Dieser zweigleisige Ansatz, kombiniert mit der wertschöpfenden Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte (Mehl, Fruchtsäfte, Kekse, Tomatenmark usw.) durch die Unterstützung von Erzeugergenossenschaften sowie die Unterstützung politischer Initiativen, die den agroökologischen Wandel begünstigen, wird es ermöglichen, einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, der darauf abzielt, die Widerstandsfähigkeit gefährdeter Bevölkerungsgruppen gegenüber dem Klimawandel zu stärken.
Projektziele
- Lokale und nationale Richtlinien, Strategien und Programme berücksichtigen die nationale Strategie zur Entwicklung der Agrarökologie stärker, und dezentrale Regierungsstellen entwickeln Initiativen zur Unterstützung der Agrarökologie und tragen so zu einem umfassenderen Übergang zu nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken und einer effizienteren Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen in Burkina Faso bei.
- Die Ernährungssicherheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber wirtschaftlichen, ökologischen und klimatischen Risiken von 1’500 gefährdeten Haushalten (Aufnahmegemeinden und Binnenvertriebene) in sieben Gemeinden in den Regionen Nord- und Zentralplateau werden gestärkt.
SDG
Projektnummer: 30306, letzte Aktualisierung: 24.03.2026

