Wie hängen Hunger, Konflikte und Sicherheit zusammen? Diese Frage stand im Zentrum der Schweizer Präsentation des Welthunger-Index 2026 (Global Hunger Index) am 21. Oktober in Bern. Der Liechtensteinische Entwicklungsdienst unterstützte den Bericht und die Veranstaltung finanziell. Geschäftsführer Andreas Sicks begrüsste die Gäste im Namen des LED.
Unter dem Titel «No Security without Food Security» beleuchtete die Veranstaltung den engen Zusammenhang zwischen Ernährungssicherheit, gesellschaftlicher Stabilität und Frieden. Denn Hunger ist nicht nur eine Folge von Krisen und Konflikten. Fehlende Ernährungssicherheit kann bestehende Probleme verschärfen, die Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften schwächen und die gesellschaftliche Stabilität zusätzlich gefährden.
Der Welthunger-Index 2026 zeigt auf, wie Konflikte, extreme Wetterereignisse und wirtschaftliche Krisen die Ernährungssicherheit beeinträchtigen. Wenn landwirtschaftliche Produktion, Märkte und Lieferketten unterbrochen werden, verlieren Menschen nicht nur den Zugang zu Nahrungsmitteln, sondern häufig auch ihre Lebensgrundlagen.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen deshalb auch mögliche Lösungsansätze: Wie können Ernährungssysteme widerstandsfähiger werden? Welche politischen Massnahmen, Partnerschaften und Investitionen sind notwendig, um Hunger langfristig zu bekämpfen und gleichzeitig Frieden und Stabilität zu fördern?
Ernährungssicherheit als Grundlage nachhaltiger Entwicklung
Die Förderung nachhaltiger Ernährungssysteme gehört zu den Schwerpunkten des LED. Mit seiner finanziellen Unterstützung des Welthunger-Index 2026 und der Veranstaltung trägt der LED dazu bei, die Zusammenhänge zwischen Hunger, Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
